Dez. 1918. Jan. 1919. „Spartakus“ in Berlin.
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13. |
März 1920. Nationalistischer Kapp-Putsch. |
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15. |
März. Gegenbewegung der Arbeiterschaft des ganzen Reiches, die für ihre „Rechte“ fürchtete, namentlich in den westlichen Bezirken. Auch im Wuppertal Aktions-Ausschüsse, Generalstreik, Protestversammlungen. — Vohwinkel setzt Polizeistunde auf 8 Uhr abends fest und untersagt den Ausschank von Spirituosen. |
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16. |
März. Nationalversammlung in Stuttgart. |
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16. |
März. Blutige Kämpfe in und bei Elberfeld zwischen Arbeitern und Polizei und Reichswehrtruppen. |
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18. |
März. Elberfeld unter der Macht des Aktions-Ausschusses. — Vohwinkel fordert, um Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten, die Arbeitgeber auf, die üblichen Lohnzahlungen beizubehalten. |
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19. |
März. Bekanntmachung des Bürgermeisters und Aktions-Ausschusses Vohwinkel: Arbeiterwehr und Polizei übernehmen den Sicherheitsdienst. Waffenabgabe. Keine Plünderung, Diebstahl oder sonstige Gewalttätigkeit. Kein Verbreiten unkontrollierbarer Gerüchte. Ruhe! Besonnenheit! |
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24. |
März 1920. Landrat zur Nieden ausgewiesen. Rückkehr am 5. April. |
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26. |
März. Rote Armee konzentriert sich nach Wesel zu. — Neue Regierung Müller. |
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28. |
März. Ultimatum der Reichsregierung an die „Aufständischen“ im Rheinisch-Westfälischen Kohlenrevier. |
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29. |
März. Nationalversammlung in Berlin. |
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29. |
März. Bürgermeister und Beigeordnete Vohwinkels an die Bevölkerung: Unbesonnene fremde Elemente haben versucht, Unruhen in der Umgebung hervorzurufen. Laßt euch nicht in den Generalstreik hetzen! Die Behörde hat in Mettmann bereits wieder Ordnung geschaffen. |
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31. |
März. Bürgermeister von Vohwinkel fertigt Versammlungsverbot ab an Jugendgruppe der D. V. P., der U. S. P., an Zentralverband der Invaliden u. Witwer. |
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3. |
April. Blutige Kämpfe an der „roten Front“. Herrschaft der Masse, nicht mehr der Führer. Flucht. Ausschreitungen. |
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6. |
April. Säuberungsaktion im Ruhrgebiet. Zurückfluten der Roten Armee gen Süden. Entwaffnung. Außerordentliche Kriegsgerichte. |
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7. |
April. Vohwinkel stellt Ortswehr auf, trifft weitere Maßnahmen gegen die durchziehenden Rotgardisten. |
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12. |
April. Vohwinkel meldet die infolge der Aufstandsbewegung entstandenen Kosten in Höhe von 38000 Mk. an. |
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12. |
April. Vohwinkels Bürgermeister beschwert sich bei dem Wehrkreis-Kommando VI in Münster: Kölnische Zeitung Nr. 346/20 berichtet über Lage im Ruhrgebiet von militärischer Seite in Münster, daß „in Vohwinkel eine Arbeiterwehr sei, die sich aus bolschewistischen Flüchtlingen zusammensetzt und daß es anzunehmen wäre, daß sie sich weiter verstärkt und in eine Räuberbande verwandelt.“ Er erhebt Einspruch gegen derartig unwahre und die Bevölkerung aufreizende Berichterstattung und weist darauf hin, daß das Bielefelder Abkommen vom 14. bezw. 31. März hierselbst durchgeführt werde. |
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16. |
April. (Gen.-Anz. 1920, Nr. 156.) Vohwinkel, 16. April 1920. Sitzungsbericht. Der Gemeinderat trat dann in eine Erörterung über die Ausgaben des Aktionsausschusses (vergl. oben 15. März 1920), die nach kurzer Debatte genehmigt wurden. Eine kleine Kommission wurde mit der Nachprüfung beauftragt. Bei dieser Gelegenheit gab der Vorsitzende eine Uebersicht über die Maßnahmen der Verwaltung und des neugebildeten Aktionsausschusses in Verbindung mit Mitgliedern des ehemaligen Aktionsausschusses zur Regelung des Durchtransports der Flüchtlinge der Roten Armee. Er schilderte die schwierige, ernste Lage, in der sich die Gemeinde durch die Ansammlung größerer Abteilungen von Rotgardisten, deren Unterbringung und Versorgung mit der notwendigsten Verpflegung befunden hat. Etwa 3000 Flüchtlinge sind hier durchgekommen, die teils in das besetzte Gebiet teils in ihre Heimat geleitet werden mußten. Der größte Teil war zwar nicht mehr im Besitz von Waffen, immerhin wurden hier noch 100 Gewehre und ein Maschinengewehr den Rotgardisten abgenommen. Den letzten Rest gaben sie an die englische Besatzung ab. Der Vorsitzende bezeichnete die rote Gefahr durch die gemeinsamen Maßnahmen der Städte des Wuppertals und des Bergischen Landes als einigermaßen behoben. |
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23. |
April. (Gen.-Anz. 1920, Nr. 167.) Vohwinkel, 23. April 1920. Einem Hühnerstall hierorts macht ein Fuchs einen Besuch und wird von der Hausbesitzerin festgesetzt. Ein Jäger kann ihm nicht den Garaus machen, da alle Flinten abgegeben sind. Da erbarmt sich ein vorübergehender Arbeiter beider und schlägt den Fuchs mit einem Knüppel nieder. 50 Mk. für die Hilfe lehnt er ab. Er kam aber wieder und wies ein Schreiben des Aktionsausschusses vor, darin zu lesen war, daß dem Ueberbringer der Pelz des Fuchses zustehe (Wert etwa 600 Mk.) und sofort auszuhändigen sei, was denn auch geschah. — Jeder Zusatz überflüssig! |
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17. |
Mai 1921. Ausnahmezustand ist mit Wirkung vom 3. Mai aufgehoben. |