8. Von den kirchlichen Gemeinden und
Gemeinschaften Vohwinkels.
Kirchengeschichtliche Ereignisse im Bergischen Lande.
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693- 713. |
Suitbert, der Apostel des Bergischen Landes. |
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796. |
Der hl. Ludger stiftet das Kloster Werden. Er war der Schutz-Patron der ersten katholischen Kirche in Vohwinkel. |
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873. |
Die basilica in Sonnborn; deren Kirchenpatron das Gerresheimer Stift. Schenkungsurkunde Regenbirg, vergl. Lacombet, Urkundenbuch I. 34. 68. |
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1453 u. 1458. |
Jahreszahlen auf den Sonnborner Kirchenglocken; wahrscheinlich damals die dortige Kirche „Zum hl. Remigius“ erbaut. |
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1519. |
Das Wittenberger Evangelium dringt ins Bergische ein. |
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1496-1575. |
Conrad von Heresbach. |
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1529. |
Adolf von Clarenbach wird in Köln verbrannt. |
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1539-1569. |
Pastor Hermanus Wenmarus (=Weimar), um 1550 für die reine Lehre eingetreten, in Sonnborn tätig. Vergl. Reformationsgeschichte von J. A. von Recklinghausen. |
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1589. |
Gründung der bergischen Synode in Neviges. |
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1580-1613. |
Pastor Caspar Lünenschloß bringt in Sonnborn die Reformation, ref. Bekenntnisses, zum Siege. |
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1590. |
Bergische Synode tagt in Sonnborn. |
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1591. |
Erste ordentliche Konsistorialversammlung in Sonnborn. |
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1621-1629. |
Gegenreformation im Bergischen Lande durch den Meßpriester Haltermund mit Hilfe Neuburgscher Soldaten. |
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1670. |
Die Aebtissin von Graefrath noch als Collatrix (Beisteuerer) der reformierten Pfarrstelle zu Sonnborn genannt. |
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1672. |
Religionsvergleich zwischen Curbrandenburg und Pfalz-Neuburg zu Köllen a. Spree (Erlangung der Religionsfreiheit). |
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1673. |
Abschluß der Kirchenordnung. |
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1683. |
Der Hochaltar, der Altar „an der Tauf“, „der papistische steinerne Weihgott“ an der Kirchentür zu Sonnborn entfernt. |
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1725-26. |
Umbau der Sonnborner Kirche. |
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1770. |
1400 Gemeindemitglieder in Sonnborn. |
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17. 18. |
Jahrhundert. Verfall des kirchlichen und sittlichen Lebens. Erstarrung der evangelischen Lehre in Formeln. Danach die pietistische Bewegung (Untereyck, Hoffmann, Tersteegen). Neben ihr der Separatismus. Zuletzt der Rationalismus. |
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1812-13. |
Letzte Tagungen der bergischen Provinzialsynode. Auflösung der Selbstregierung der Kirche, — durch den Gouverneur. |
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1817. |
Einsetzung der Kreissynode. |
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1836. |
Grundsteinlegung zur neuen Kirche in Sonnborn. |
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1838. |
Einweihung. |
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1876. |
Die katholische Kapellengemeinde in Sonnborn errichtet. |
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1882. |
Der erste evangelische Geistliche (Sengelmann) in Vohwinkel. |
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1887. |
Die katholische Pfarrgemeinde in Sonnborn gegründet (Pfarrer Wamich). |
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1893. |
Der erste katholische Geistliche (Rektor Dr. Steinberg) in Vohwinkel. |
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1890. |
Die evangelische Kirche in Vohwinkel eingeweiht. |
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1907. |
Die katholische Kirche in Vohwinkel geweiht. |
Reste des Heidentums in Vohwinkels Nähe.
Als letzte Spuren des altgermanischen Götterglaubens finden sich im Kreise Mettmann, in Vohwinkels Nähe der Glaube an den Donnerkeil — der Küllenhahn, der Teishahn, der Wolfshahn(-hain) in der Bürgermeisterei Cronenberg — der Jaberg in der Hildener Heide an der Grenze der Bürgermeisterei Haan — die Teufelskanzel über der Wupper im Grünewald hinter der Roßkamper Höhe bei Vohwinkel — ungefähr da drunter die Teufelsbrücke bei Friedenstal an der Wupper — ehemals das Teufelswirtshaus gegenüber der Wirtschaft Adolf Becker am Eingang der Hammersteiner Allee Vohwinkels — wiederum im Grünewald der Heiligenborn — der Sonnenbrunnen bei Sonnborn — und der geheiligte und heilbringende Quell bei Lüntenbeck in der Bürgermeisterei Vohwinkel — schließlich das Osterholz zwischen Vohwinkel und Gruiten und Schöller.
(Vergl. Liesegang, (Gedichtesammlung „Der Sonnenbrunnen in Sonnborn.“)
Hier ist der Quell ! Dort die Wodaneiche,
Und unter ihr der blutige Opferstein.
Fiel sie im Sturm? Sank sie durch Beilesstreiche,
Als Christi Lehre strahlt mit mildem Schein ?
Zu der Christianisierung des Bergischen Landes siehe die vorangestellten Zahlen.